Geschäftsbericht 2015

Produktion und Logistik, Qualität

Die fünf Produktionsstandorte im technotrans-Konzern bestehen im Wesentlichen aus Montage- und Testprozessen. Eine mechanische Bearbeitung von Komponenten oder eine Blechverarbeitung findet nur in Einzelfällen statt. Die Montage der Produkte (Anlagen) erfolgt weitgehend manuell, der Testprozess hingegen teilautomatisch. Nach Phasen der Volumenreduzierung bis 2013 stehen die Geschäftsjahre 2014 und 2015 wieder für organisches Wachstum. Für das Produktionswachstum von rund 10 Prozent in 2015 wurde das Personal in der Produktion erstmals wieder ausgebaut. Eine hohe Flexibilität, handwerkliches "Know-how" aber auch die Offenheit für neue Wege sind relevante Voraussetzungen, damit die operativen Produktionsbereiche überhaupt das Wachstum realisieren können, das mit den Produktneuheiten angestrebt wird. Daher werden kontinuierlich die Prozesse und somit auch die Fertigungs- und Materiallogistikkonzepte hinterfragt, um der zunehmenden Komplexität Rechnung zu tragen und Effizienzsteigerungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen.

Nach 2014 wurde 2015 abermals eine Reduzierung der Gewährleistungskosten erzielt. Das erneute Rekordniveau spiegelt die erfolgreich eingeleiteten Maßnahmen der Qualitätsoffensive der Vorjahre wider. Die Arbeit des technotrans-Qualitätsmanagements ist effektiv und wird 2016 durch die Einführung eines Multi-Site-Managements für die Gruppe fortgeführt. Wie schon im Vorjahr werden Qualitätsthemen zunehmend präventiv berücksichtigt und das "moderne" Qualitätsmanagement übernimmt zunehmend eine Initiativfunktion. Neben den notwendigen technischen Anforderungen, die über das Lieferantenmanagement sichergestellt werden müssen, werden auch Aspekte aus dem Bereich der "Social Responsibility" aktiv aufgenommen und in Prozessen implementiert. Umwelt, Nachhaltigkeit und Kinderarbeit sind Fragestellungen, die technotrans bei internen und externen Audits ebenfalls berücksichtigt. Die deutschen technotrans-Produktionsstandorte wurden zudem 2015 nach dem Energieaudit DIN EN 16247 auditiert.

Für den Logistikbereich stand "Bewährtes weiter vorantreiben" im Vordergrund. Unterstützung der Tochterunternehmen, Optimierung des Bestandmanagements aber auch interne Materialflusskonzepte waren hierbei die wichtigsten Aspekte.